Busylight für Microsoft Lync – ein Praxistest

 Microsoft Lync im Alltag

Busylight for LyncLync für die tägliche Kommunikation zu benutzen hat neben vielen Vorteilen natürlich auch Nachteile. So weiß man beispielsweise nicht mehr, ob jemand gerade telefoniert, oder sich ein Schulungsvideo anschaut. Kann man jemanden stören, der ein Headset auf hat, oder eher nicht? Oder wenn ein Klingelgeräusch ertönt, für wen ist der Anruf?

Früher genügte ein Blick auf das Telefon, um zu sehen bei wem es klingelt. Der Lync Client selbst zeigt ein Klingeln bei anderen aber nicht an.

Zusätzlich haben wir noch folgende Situation, bedingt durch unsere IT Infrastruktur: Wir setzen seit einigen Monaten ausschließlich Pano Zero Clients ein, die unsere alten PCs ersetzt haben. Für unsere Entwickler, die ausschließlich auf VMs arbeiten, war das nur ein logischer Schritt. Abgesehen vom niedrigen Wartungsaufwand für die Hardware, verbraucht ein Zero Client kaum Strom und ist absolut still.

Er hat zwar einen eingebauten Lautsprecher, dieser ist aber sehr leise, so dass man ein „Lync-Klingeln“ nur mitbekommt, wenn man eigentlich schon am Platz sitzt und den Anruf auf dem Bildschirm signalisiert bekommt. Wir hatten die Gelegenheit in den letzten Wochen ein Lync Busylight zu testen. Erste bange Frage: Läuft es am Pano?

Die positive Überraschung mit dem Busylight

Ja, es läuft. Bei der Installation des Treibers auf unseren Windows 7 64bit VMs ging die einfache Doppelklick-Variante aber leider nicht. Die Installation lief zwar klaglos durch, aber das Busylight funktionierte anschließend nicht.

Erst eine halbautomatische Installation mittels ‚msiexec‘ aus einer Kommandozeile mit erhöhten Rechten, führte zum Erfolg. Das Busylight erwachte zum Leben und zeigte den Status des Lync-Benutzers an. Dabei gibt es neben den Statusfarben, welche den Farben der Lync-Status entsprechen, eine Signalisierung des ankommenden Anrufs über ein blinkendes blaues Licht und ein zaghaftes Klingeln. Das Klingeln ist dabei immer noch leiser als etwa ein Notebook oder ein Lync Desk Phone, aber immerhin lauter als Pano selbst – also durchaus brauchbar. Man kann auch verschiedene Klingeltöne einstellen, so dass man „sein Busylight“ heraushören kann. Wer das akustische Signal nicht mag, kann es auch komplett deaktivieren.

Den eigentlichen Zweck, also zu zeigen, dass jemand beschäftigt ist, erfüllt es natürlich auch.

Zwei kleinere Dinge sind uns beim Test aufgefallen, die man noch verbessern könnte.

Einerseits ist die Umsetzung der Lync Farben vielleicht nicht die optimale Lösung, denn der Unterschied zwischen „busy“ und „do not disturb“ ist nur im direkten Vergleich erkennbar. Andererseits ist die vorgesehene Anbringung am Monitor mittels Klebepad eine Entscheidung fürs Leben. Zumindest für das des Monitors. Besser beraten ist man da vermutlich mit Tesa Powerstrips oder Ähnlichem.

In diesem Cerebro Video ist das Busylight bei colima im Einsatz zu sehen: YouTube Preview Image

Hier ist die Website des „kuando Busylight UC für Microsoft Lync“ für alle, die sich dafür interessieren: http://www.busylight.com/

Contact colima

Bildquelle: Plenom a/s

One Response to »Busylight für Microsoft Lync – ein Praxistest«

  1. Lutz sagt:

    Die Farben können mit einem kleine Hack angepasst werden. Wenn Sie uns eine kurze E-Mail schreiben, werden wir Ihnen die Anleitung zukommen lassen.

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